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Gran Canaria, Kanarische Inseln

Diese Insel, die drittgrößte der Kanaren, wird oft als »Miniatur-Kontinent« bezeichnet, da hier Pflanzen aus Europa, Amerika und Afrika gedeihen. Felsmassive, wüstenähnliche Landstriche und tropische Vegetation tragen zum unverwechselbaren Landschaftsbild Gran Canarias bei. In der Hauptstadt Las Palmas gibt es viele historisch und architektonisch interessante Gebäude, besonders schön ist die Altstadt Barrio de la Vegueta mit herrschaftlichen Häusern, die von Einflüssen der spanischen Kolonialarchitekur geprägt sind. Die beeindruckende gothische Santa Ana Kathedrale (Baubeginn 1497) steht am Plaza Santa Ana. Hier befindet sich auch das erzbischöfliche Palais und weitere Bauwerke in typisch kanarischem Stil. Das Casa de Colón (Kolumbushaus), das den spanischen Entdecker Christopher Kolumbus würdigt, sollte ebenfalls besichtigt werden, ebenso wie die Wallfahrtskapelle San Antonio Abad, in der Kolumbus betete, und den kleinen Plazoleta del Espíritu Santo (Platz des Heiligen Geistes) mit einem Blumenteppich zu Ehren Corpus Christi. Es gibt mehrere Museen in Las Palmas, auf jeden Fall sollte man das Museo Canario besuchen. Hier gibt es eine ständige Ausstellung über die Kultur der Ureinwohner Gran Canarias, der Guanches, zu besichtigen. In der Nähe des kanarischen Museums steht die Kirche Santo Domingo. Im Inneren kann man Heiligenbilder von Lujan Perez und eine mexikanische Barock-Monstranz bewundern. Zwischen der Straße Juan Rejon und dem Fischereihafen befindet sich die Festung Castello de la Luz, eine Bastion des kanarischen Widerstandes gegen die Piratenangriffe im 16. Jahrhundert und eines der beliebtesten Fotomotive der Insel. 8 km außerhalb von Las Palmas bei Tafira Alta liegt der botanische Garten Jardín Canario, der die Vielfalt der Pflanzenwelt auf den Kanaren zeigt. Über 500 Pflanzenarten gibt es ausschließlich hier. Zum näheren Erkunden der Insel bietet sich auch eine Fahrt nach Arucas an. Hier befindet sich ein bekanntes Zuckerrohranbaugebiet. Zuckerrohr wurde auf Gran Canaria seit 1489 angebaut, heute gibt es nur noch Anbaugebiete nördlich von Las Palmas und in Arucas. Der Arucas-Rum ist inselweit berühmt, die Rumfabriken können besichtigt werden. Samstags findet ein schöner Bauernmarkt in Arucas statt, bei dem besonders einheimisches Kunsthandwerk angeboten wird. Die beeindruckende gothische Kathedrale im Stadtkern sollte ebenfalls besucht werden. Längster Strand der Insel (6,5 km), mit schönen Dünen und streckenweise FKK-Strand, ist der feine Sandstrand zwischen Playa del Inglés und Maspalomas. In Maspalomas befindet sich auch der bedeutendste Sporthafen der Insel. Entlang des Maspalomas-Strandes gibt es herrliche Palmenoasen und einen Süßwassersee. Weitere weniger bekannte Strände liegen bei San Agustin, Playa de Patalavaca, Costa de Banaderos, Galdar mit einer bizarr anmutenden Steilküste und nahe der kleinen Ortschaft Sardina del Mar. Im südwestlichen Teil der Insel liegt Mogan, ein malerisches Fischerdörfchen mit romantischen Gässchen und Häusern. Überall auf der Insel wird typisch kanarisches Kunsthandwerk nach alter Tradition angefertigt. Kunsthandwerkszentren gibt es besonders in Villa des Agüimes, Moya und Artenara. Völkerkundemuseen gibt es in Villa des Agüimes und San Mateo. Ein schöner Ausflug ist eine Fahrt in die Bergdörfer Fataga und Santa Lucia. Empfehlenswert ist auch ein Abstecher zu dem Bandama-Vulkankrater.