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Hellesylt, Norwegen

Hellesylt: "Die Spitze des Landes der Fjorde", ein passender Name für die nördliche Region der Fjorde. Passend wegen ihrer geographischen Lage, aber auch wegen der beeindruckenden Charakteristika. Die Schönheit der norwegischen Fjorde entlockt den Besuchern immer wieder Ausrufe des Erstaunens. Die schönsten Fjorde befinden sich in Norwegen, in die Landschaft hineingeschnitten, umgeben von abschüssigen Bergen, Gletschern, gewaltigen Wasserfällen und blühenden Obsthainen. Hier findet man reine Luft, sauberes Wasser und eine unberührte Natur. Die Theorie zur Entstehung der Fjorde ist wirklich sehr interessant: vor etwa drei Millionen Jahren war Norwegen von einer geschlossenen Eisdecke überzogen; entlang der Küste etwas dünner und im Landesinneren dicker. Als das Klima Schritt für Schritt milder wurde, begann der Gletscher zu schmelzen und in tosenden Bächen zum Meer zu fließen. Diese gruben im Laufe der Zeit immer tiefere Flussbetten in die Landschaft. Und in diese Täler floss dann der Ozean zurück und bildete so die Fjorde. Die Kräfte der Natur haben die Landschaft in tausend verschiedenen Variationen geformt und diese Mannigfaltigkeit springt sofort ins Auge. Die Unterschiede können auch in den verschiedenen Kulturformen und in den typischen Eigenarten der Bevölkerung wahrgenommen werden. Es fällt schwer zu glauben, dass es in Norwegen noch viele andere Regionen dieser Ausmaße geben kann, wo die Natur so großzügig war, wie hier in den Grafschaften Möre og Romsdal und Sogn og Fjordane. Die ganze Region bietet eine vollständige Übersicht darüber, wie außergewöhnlich diese Fjorde und ihre Natur sind. Die hervorstechendsten Fjorde sind der Geirangerfjord, ein Fjord par excellence, der Hjörundfjord, der von Geologen mit dem Schiff einer gothischen Kathedrale verglichen wird und schließlich der Romsdalfjord, der von herrlichen Bergen umrundet wird, die Sonne auf dem Meer in sanften Bernsteintönen reflektiert. Der Geirangerfjord ist der innere Arm der zahllosen Verästelungen des Storfjords, dessen Länge vom südlichen Alesund bis zum Geirangerfjord 110 km beträgt. Auch hier ist das Wasser der Hauptdarsteller: es dringt in außergewöhnlich filigranen Mustern in das Land ein oder stürzt sich von den steilen Felshängen herunter, wie in den herrlichen gleichnamigen Wasserfällen, die zu den bekanntesten und meistbesuchten Attraktionen der gesamten Region gehören. Ein weiteres Unikum ist der Horningsdalsvannet, der tiefste See der Welt: seine eisigen Wasser reichen bis über 600 Meter in die Tiefe. Auch deshalb vielleicht erzählt eine Legende von seltsamen Fischen, die hier angeblich leben, von denen einige sogar monsterhafte Eigenschaften haben sollen. Ganz in der Nähe trifft man, wenn man den Nordfjord weiter emporfährt, auf Stryn, einen beliebten Touristenort, wo man Berge mit ewigen Schneehauben bewundern kann. Deren geachtetes und beliebtes Symbol ist der Gletscher Tsytig. Hier treffen die beiden Bergmassive, aus denen nach Meinung einiger Geologen Norwegen bestehen soll, auf einander, sind praktisch miteinander verschweißt. Die beiden Bergmassive sind in unterschiedlichen Zeiten entstanden, und besitzen somit auch unterschiedliche Charakteristika. Geiranger gibt dem gleichnamigen Fjord seinen Namen: das Dorf erhebt sich über der Fjordspitze und liegt am Fuß eines engen und langgestreckten Tals, das zu den schönsten ganz Norwegens gehört. Geiranger lebt fast ausschließlich vom Tourismus und der Fischerei. Die Schiffe garantieren einen nie versiegenden Touristenstrom: der interessanteste Ausflug vom Dorf aus ist wohl der zum Djupavnett-See und zu den Gipfeln des Dalsnibba-Massivs, denen Gletscher eine weiße Haube verpassen, und die seit ewigen Zeiten von kleinen Bächen und flinken Wasserfällen durchkreuzt werden. Geiranger, die Perle Norwegens, ist vor allem für die Gastfreundlichkeit seiner Einwohner bekannt, sowie für seinen ruhigen Lebensstil, den man auf langen Spaziergängen und während ausgedehnter Angelpartien genießen kann.