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Ilhabela, Brasilien

Ilhabela ist eine der wichtigsten und beeindruckendsten brasilianischen Sehenswürdigkeiten. Besonders schön sind die Strände und die Vielzahl der Landschaften, die einzigartig in ihrem Vorkommen sind. Zwischen sandigen Buchten, felsigen Schluchten, langen sandigen Küstenstreifen und kleinen Dämmen gibt es mindestens 50 Strände in Ilheus und alle sind sie verschieden; sei es von ihrer geographischen Lage her oder von ihrer Nutzungsmöglichkeiten. Einige bieten sportliche Aktivitäten und Unterhaltung, andere sind nur der Erholung und der stillen Ruhe gewidmet, um die Sonne und das Rauschen des Meeres sowie das Singen der tausenden Vögel, welche die fleckige Vegetation als ihr eigenes Heim nutzen, zu genießen. Der Kanal, der es vom Festland trennt, ist einer der beliebtesten touristischen Ziele im ganzen Land, da er reich an Winden und Strömungen ist, ideal für passionierte Segler und Surfer, für die oft sportliche Wettbewerbe angeboten werden. Ilheus, genauso wie der Rest des Bezirks von Sao Sebastiao, ist eine Demonstration einer besonderen und wichtigen Eigenschaft der Brasilianer; nämlich das Können, Entwicklung und Natur miteinander in Harmonie zu bringen, ohne Rückschläge zu erleiden und mit großem Respekt vor den jeweiligen Errungenschaften. Bevor Ilheus Tausende von Touristen mit seiner Faszination eroberte, wurde es in der Vergangenheit selbst erobert. Piraten wählten die Bucht und den Kanal als Versteck. Der natürliche Schutz garantierte ihnen all die notwendige Isolation zur Verteilung der Beute und für kleinere Reparaturen an den eigenen Schiffen. Einige dieser Piraten entschieden sich hier auch zur wohlverdienten Erholung von den Risiken des geführten Lebens. Nicht selten gründeten sie Familien, handelten mit Perlen oder lebten einfach vom Fischfang und bauten dort auch ihre ersten Häuser auf dem Festland. Diese erinnern noch heute an die bunten Häuser einer normalen Fischervorstadt. Der Name Sao Sebastiao wurde von einer der vielen Reisen auf den neuen Kontinent von Amerigo Vespucci geerbt. Dieser italienische Entdecker widmete die Schönheiten von Ilheus und Sao Sebastiao der portugiesischen Krone. Der eigentliche Name nach der Sprache der Einheimischen Tupinambá ist "Ciribai" und heißt "ruhiger Ort". Er blieb ruhig, bis der Handel im XVII und XVIII Jahrhundert explodierte und die Insel bereicherte. Es wurden die ersten Dörfer gegründet, darunter besonders hervorzuheben ist Villa Bella da Princeza, welches mit seinen 3000 Einwohnern, das dichtest bevölkertste Fleckchen auf dem ganzen Archipel darstellt. Dies lag vor allem am umfangreichen Anbau des Zuckerrohrs. Heute ist natürlich die touristische Industrie gewinnbringender.