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Mykonos, Griechenland

Mykonos ist eine ausgeprägte Touristeninsel. Ihre 5000 Einwohner verzehn- wenn nicht gar verfünfzehnfachen sich wöchentlich in den Sommermonaten bei dem massigen Ansturm der Besucher aus allen Teilen Europas und sogar aus Japan und den Vereinigten Staaten. Sie liegt zwischen Tinos und Naxos und bildet gemeinsam mit Santorin die faszinierendste Insel des Zykladenarchipels. Durch den großen touristischen Andrang ist es sehr einfach die Insel, sowohl von Piräus mit mehreren täglichen Schiffsverbindungen als auch von Athen aus mit dem Flugzeug, zu erreichen. Im Gegensatz zu Santorin, deren Ursprünge durch die alljährlichen Ausgrabungen und archäologischen Untersuchungen relativ gesichert sind, weiß man über die Ursprünge von Mykonos nur sehr wenig oder fast nichts. Nach den Historikern soll die Insel von den Ionern kolonialisiert worden sein, jedoch nutzten erst die Athener sie wirklich. Die wenigen Einwohner, die nach der hellenistischen Vorherrschaft noch übrig geblieben waren, erlebten eine kurze Blütezeit während der tolomäischen und wenig später der römischen Besatzung. Ab der byzantinischen Epoche verschwindet Mykonos regelrecht aus den Annalen. Erst 1537 unter der türkischen Besatzung taucht Mykonos wieder in den Geschichtsbüchern auf, als ihre Bewohner Piraten wurden und ihr Überleben durch den Schmuggel mit anderen Inseln, Küsten und vorbeikommenden Schiffen sicherten. In dieser Periode beginnt die reichste Zeit Mykonos, die Ende 1700 eine der mächtigsten und einflussreichsten Inseln des Archipels wurde, dank einer Handelsflotte und einer zu Verteidigungszwecken geschaffenen Militärflotte, die in Mykonos bis zu deren Unabhängigkeit im Jahre 1821 stationiert war. Seit ungefähr fünfzig Jahren haben die Inselbewohner die Möglichkeiten des Tourismus entdeckt, der heute das Haupteinkommen der Insel darstellt. Im Hauptort der Insel Mykonos, ist die am meisten besuchte Sehenswürdigkeit die Kirche Panaghia Paraportiani, die sich in dem Stadteil Kastro befindet. Wegen ihrer Architektur, die byzantinische und okzidentale Elemente verbindet, ist sie die bedeutendste Kirche. Die Paraportiani Kapellen sind wie ein Bienenstock schräg miteinander verbunden und die sieben kleinen Kirchen sind wie eine Traube um den Platz drapiert, der nach ihnen benannt wurde. Auf einem anderen Platz befinden sich drei Brunnen. Ein Mädchen, so sagt man jedenfalls, das aus jedem von ihnen trinkt, findet innerhalb eines Jahres einen Ehemann. Das malerische Viertel Kastro befindet sich auf einer Anhöhe, auf der die Venezianer ein Kastell gebaut haben. Unterhalb von Kastro befindet sich das Viertel klein Venedig, das seinen Namen wegen seiner direkt am Wasser gebauten Häuser erhielt, die ein wenig an die Lagune in Venedig erinnert. Das archäologische Museum im äußersten Nordosten bewahrt die Überreste von Renea auf. Das Folklore Museum zeigt Mobiliar, Ikonen, Skulpturen und Musikinstrumente. Ein unbedingtes Muss eines jeden Inselbesuchs ist das Strandleben und ein Fischessen (vor allen Dingen ist der gegrillte Fisch zu empfehlen).