Seereisen Center
Siegelgasse 1, Top 1/2, 1030 Wien
Tel.: +43/1/713 04 00
office@seereisen-center.at

Unsere Öffnungszeiten:
Mo-Fr 09.00 bis 17.00h

 

Sie sind hier: Reiseinfos > Reiseziele A-Z > A – C > 

Ancona, Italien


Ancona ist wie ein Amphitheater auf den Hafen umgebenden Hügeln angeordnet und liegt an einer im Westen vom Monte Conero begrenzten Bucht. Es besitzt den größten Hafen der Adriaküste.
Die Stadt besteht heute aus zwei klar voneinander getrennten Teilen: einerseits dem alten historischen Stadtzentrum mit all seinen Baudenkmälern, das von mittelalterlichen Straßen durchzogen wird und sich an den Colle Guasco schmiegt. Auf dem Gipfel dieses Hügels erhob sich einst die griechische Akropolis, während hier heute die romanische Kathedrale S. Ciriaco steht. Auf der anderen Seite ein moderner Teil mit rechtwinkeligen Straßen, der sich nach dem 18. Jahrhundert entwickelt hat.
Von der römischen Stadt, deren Grenzen nicht genau erkennbar sind, sind als wichtigste Zeugnisse das Amphitheater und der am Hang des Colle Guasco stehende, von vier korinthischen Säulen flankierte Trajans-Bogen erhalten geblieben. Die Stadt hat prähistorische Ursprünge. Bedeutende Funde lassen auf Siedlungen schließen, welche man bis in die Bronzezeit und Eisenzeit (IX.- II. Jhd. v.Chr.) zurückverfolgen kann.
Der griechische Name Ankon (Ellbogen) ist den ersten griechischsprachigen Seefahrern geschuldet, die den natürlichen Hafen an den Hängen des Colle Guasco nutzten. Auf das IV. Jhd. v.Chr. geht die Gründung der Stadt durch die Syrakuser aus dem dorischen Stamm zurück, welche Mauern aus Sandsteinblöcken und diverse Baudenkmäler errichteten.
    
Das historische Stadtzentrum bietet ein reiches bauliches und kulturelles Erbe: das Teatro delle Muse (Theater der Musen), die Kirche SS. Sacramento, die Piazza Plebiscito, das Museo Archeologico Nazionale delle Marche (Nationalmuseum für Archäologie der Marken), die Pinacoteca Civica (Stadtgalerie), die Kathedrale San Ciriaco mit dem zugehörigen Museo Diocesano (Diözese-Museum).
Es gibt zahlreiche historische Paläste wie zum Beispiel den 1560 erbauten Palazzo Ferretti, in dessen Inneren sich Portale von 1700 befinden. Der Palazzo degli Anziani wurde 1270 errichtet und 1647 erneuert - er hat eine bedeutende Barockfassade aus dem XVI. Jahrhundert. Der Palazzo Bosdari wurde 1550 von den Bosdari gekauft und beherbergt heute die Galleria dell'Arte Moderna (Galerie für moderne Kunst). Die Loggia dei Mercanti wurde 1444 restauriert und hat eine Fassade in venezianischem Flamboyantstil.
Der Palazzo del Senato wurde in der Mitte des XII. Jahrhundert erbaut, im Großen Krieg stark beschädigt und 1952 restauriert. Der Palazzo del Governo existierte bereits 1300 und hat einen von Merlozzo da Forlì verzierten Saal. Bemerkenswert sind außerdem die Stadtmuseen wie zum Beispiel das Museo Beltrami (Filottrano), das in einem Palast aus dem XIX. Jahrhundert angesiedelt ist und in dem man von allem etwas findet: Schilde, Lanzen, Pfeifen, Leder, Totems. Im Museo della Fisarmonica (Castelfidardo) sind über 100 Ziehharmonikas aus aller Welt ausgestellt.
Der Teil des Stadtzentrums, der sich am besten für einen Einkaufsbummel anbietet, liegt im Bereich von Corso Mazzini, Corso Garibaldi, Piazza Roma und Piazza Cavour.

Der Passetto ist die Badegegend der Stadt und bietet ein wunderbares Panorama. Im Hafen findet man die alten Mauern und Tore, den Arco di Traiano (Trajansbogen), den Arco di Clementino (Clemens-Bogen), die Mole Vanvitelliana oder Lazzaretto. Im Gemeindepark der Zitadelle auf dem Gipfel des Berges Astagno ist ein Teil der Mauern der antiken Festungsanlage erhalten geblieben.Von Keramiken zu Stoffen, von Pfeifen zu Hüten: die Marken hüten ihre edlen kunsthandwerklichen Traditionen sorgfältig, zu denen auch Gegenstände aus Rattan, Ziehharmonikas, und Objekte aus Schmiedeeisen sowie Kupfer gehören.Ancona verfügt über eine 20 km lange abwechslungsreiche Küste. Der Stadtstrand - il Passetto - mit seinen typischen Grotten und Strandbädern ist durch seine weißen Felsen und eine für Ancona typische Atmosphäre gekennzeichnet. Wenn man sich die Panoramastraße des Monte Conero entlang in südlicher Richtung begibt, erreicht man die Strände des "Trave", eines Felsarms, der wie ein Balken weit in das klare Wasser des Meeres hineinragt und eine Grenze zu Mezzavalle, einem Küstenbogen mit weißen Steinen, zieht. An den Hängen des Monte Conero angekommen, findet man die herrliche Bucht von Portonovo. Im Nordteil der Stadt, in der Gegend von Palombina nuova, erstreckt sich dagegen ein Sandstrand.

Weitere Infos unter http://www.visitancona.com/en/